Franchise – der smarte Weg in die Selbstständigkeit

14
Sep
'21

… und warum wir auch hier wieder eine Extrawurst braten

Franchise-Systeme erleben aktuell wieder einen regelrechten Boom, was allerdings nicht bedeutet, dass sie auch immer noch mit Schatten ihrer Vergangenheit kämpfen – zumindest, was die Wahrnehmung der breiten Masse angeht. Tatsächlich kommt der rasante Wiederaufstieg des Systems, das einerseits so einfach und andererseits so durchdacht ist, nicht von ungefähr.

Wir verraten heute, was gute Franchise-Systeme ausmacht, für wen sie die Chance des Lebens darstellen können und warum und inwiefern wir von der einsnulleins wir auch hier wieder (mit Überzeugung!) aus der Reihe tanzen müssen.

siegel franchiseverbandFranchise-Systeme – besser als ihr Ruf

Vor einigen Jahren standen viele Franchise-Systeme – vornehmlich aus der Food-Branche – massiv in der Kritik. Von einer „völligen Selbstaufgabe der unternehmerischen Freiheit“ über starre Vertragswerke, fehlende Unterstützung durch die sich dumm und dämlich verdienenden Zentralen bis hin zu Fällen, bei denen es unter den Franchise-Nehmer eine Flukation von 35 Prozent gab und Einzelschicksale die Gerichte beschäftigten.

Seitdem ist – zum Glück – viel passiert. Nicht nur Unternehmen und Konzerne selbst, sondern auch der Deutsche Franchise-Verband haben viel dazu beigetragen, feste, ethische Grundsätze zu etablieren (u. A. über ein Gütesiegel) und das System Franchise wieder über seine ganz ureigenen Vorteile zu definieren. Und diese haben es wirklich in sich. Wer schon immer selbstständig sein wollte, aber realistisch einzuschätzen vermag, dass es für den nachhaltigen Erfolg mehr braucht als ein wenig Leidenschaft für das Unternehmertum, kann mit der Entscheidung, Franchise-Nehmer zu werden, alle Weichen für eine außergewöhnliche Zukunft stellen – und es so machen wie insgesamt 176.200 Betriebe in ganz Deutschland .

Mehr Vorteile als Risiken – ein Plädoyer für das Konzept Franchise

Zunächst eine Klarstellung: Die Entscheidung für die Selbstständigkeit als Franchise-Nehmer ist keine Vollkaskoversicherung gegen die Pleite. Was bei uns noch nie vorgekommen ist (und bestimmt auch nicht wird, hier lässt sich der Autor gern auf Wetten ein), gehört bei anderen Franchise-Gebern zu dem Prinzip der natürlichen Auslese. Aber das liegt in der Natur der Sache. Wer unternehmerisch nichts oder zu wenig drauf hat, wird baden gehen – ob nun als vollkommen unabhängiges, fancy Kickertisch-Start-up oder Franchise-Nehmer, auch wenn bei letzterem viele Faktoren dazu beitragen, das Risiko deutlich zu verringern. 

Franchise-Konzepte bieten für Unternehmer und solche, die es werden wollen, unzählige Vorteile. Nehmen wir allein die Punkte Wissen, Erfahrung und Know-how – was den Markt angeht, durchdachte Dienstleistungskonzepte, das Kundenverhalten oder die Definition von funktionierenden Vertriebsprozessen. Auch in den Bereichen Marketing oder Finanzen gibt es jede Menge Unterstützung – bei uns sogar überdurchschnittlich viel, aber dazu später mehr. Zu guter Letzt spielt natürlich auch die Marke eine Rolle, die im besten Fall schon ordentlich etabliert ist. Trotzdem mag sich der gemeine Hoch-hinaus-woller die Frage stellen, ob Franchise das richtige Konzept für ihn ist. Die Antwort darauf kann ganz einfach sein (oder ein Fall von schlechter Selbstwahrnehmung).

„Soll ich's wirklich machen oder lass´ ich's lieber sein?“

Vorab: „Jein“ gilt nicht. Wer weiß, welchen Markt er beackern möchte, das Angestellten-Leben für immer satt hat und/oder realistisch um die Risiken weiß, die sich durch einen Alleingang ergeben würden, bringt gute Voraussetzungen mit, mit einem Franchise-Partner ordentlich durchstarten zu können. Am Ende spielen natürlich mehrere Faktoren eine Rolle, ob Geber und Nehmer zusammenfinden, für viele System-Zentralen sind vor allem die wirtschaftliche Sicherheit und fundierte Branchenexpertise die ausschlaggebenden Punkte.

Bei der einsnulleins gehen wir (mal wieder) einen Weg, der auf den ersten Blick etwas anders ist. Denn in erster Instanz suchen wir keine Franchise-Nehmer, die wahnsinnig technik-affin sind oder schon im Grundschulalter ihren Amiga 500 zerlegt haben und bereits die erste Million auf dem Konto vorweisen können. Keine Frage: Eine hohe Affinität zur IT, technischen Themen und der Digitalisierung sind natürlich schon eine Bedingung, viel wichtiger für uns ist jedoch die Qualifikation als generalistisch orientierter Unternehmer, eine ordentliche Portion Vertriebsblut  und der Ehrgeiz, gemeinsam mit starken Partner etwas wirkliches Großes aufbauen zu wollen. 

Vorteile als Franchise-Nehmer der einsnulleins

Bis heute verbinden viele Menschen das Prinzip des Franchise mit Branchen wie der Systemgastronomie, Fitness oder dem klassischen Fachhandel. Tatsächlich wächst der Markt aktuell vor allem aber im Bereich des Handwerks und der Dienstleistungen – nur haben wir hier den Vorteil, dass wir uns nicht auf hübsch lackierte Fingernägel, 11€-Frisuren oder auf andere, wettbewerbsintensive Felder konzentrieren, sondern auf IT. Besser noch: Auf standardisierten IT-Dienstleistungen für Unternehmen aller Größenordnungen. Der Wettbewerb ist hier tatsächlich ziemlich gering, ganz im Gegensatz zu den Wachstumsraten, die nicht erst seit Corona überdurchschnittlich sind. 

Jetzt aber ans Eingemachte

Tatsächlich können wir mit Stolz behaupten, kein anderes Franchise-System zu kennen (und wie kennen viele), das so viel bietet wie unseres. Alles steht und fällt mit zwei wesentlichen Prinzipien, die fest in unseren Köpfen und auch im Vertragswerk verankert sind: Maximale Zentralisierung und maximale Transparenz.

Ganz „einsnulleins-like“ darf bei uns jeder Franchise-Nehmer auf den kompletten Datenpool zugreifen, bestehende Regeln einfach ändern oder seinen Senf in Geschäftsleitungs-Meetings dazugeben. Die Transparenz wird dabei bis ultimo ausgereizt, so kann beispielsweise auch durch jeden Partner nachvollzogen werden, an welchen Leads die Mitstreiter gerade dran sind, wie die allgemeine Vertriebsperformance ist oder die aktuellen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen aussehen. Wer jetzt denkt, dadurch würde eine Ellenbogenmentalität entstehen, irrt gewaltig. Da alle an einem Strang ziehen und in ihrer unternehmerischen Vision miteinander verbunden sind, entsteht lediglich ein gesunder Wettbewerb mit extra Motivationsschüben.

Der andere Part – die hohe Zentralisierung – sorgt hingegen für freie Vertriebsressourcen und spart bares Geld. Mehr als 70 Mitarbeiter in unserer einsnulleins Zentrale nehmen unseren selbstständigen Partnern alles ab, was im Geschäftsalltag von den eigentlichen To-Dos abhält. Das fängt schon bei der Neukundenakquise an, um die sich unser hauseigener Vertriebsinnendienst kümmert (und wirklich, die Mädels und Jungs beißen sich heftiger fest als jeder Terrier). Weiter geht es mit dem Marketing, das u. A. maßgeschneiderte Online-Kampagnen und professionelle Print-Unterlagen auf die Straße breit. Ergänzt wird unser Rundum-Sorglos-Paket um eine zentrale Buchhaltung und ein Team für alles, was mit Finanzierungs- oder auch Versicherungsthemen zusammenhängt. Und last but not least: Der 1st und 2nd Level-Support, bei uns als einsnulleins Help-Desk bezeichnet. Hier sitzen die, die den besagten Amiga zerlegt haben, statt mit der Blechtrommel um den Weihnachtsbaum zu laufen. Smarte Könner mit (entgegen aller Klischees) außerordentlicher Sozialkompetenz, die den Kunden schnell aus der Patsche helfen, wenn das Internet vermeintlich gelöscht wurde oder der Mail-Server abgeschmiert ist.

Das Ergebnis all dieser Bausteine zeigt sich aber nicht nur im operativen Arbeitsalltag, sondern auch auf dem Papier: Die Rentabilität steigt massiv – und zwar für alle Beteiligten. 

Viele für einen, statt einer für alle

Ein weiterer Unterschied ist, dass bei uns nicht ein Franchise-Nehmer von einem Mitarbeiter aus der Zentrale betreut wird – sondern gleich von einem ganzen Blumenstrauß aus unterschiedlichen Fach-Experten für jeden Unternehmensbereich. Und auch innerhalb der Franchise-Nehmer-Landschaft stehen der gegenseitige Austausch und die Vernetzung hoch im Kurs. Das zeigt sich besonders bei unseren regelmäßig stattfindenden Events und Meetings, die davon leben, dass hier viele unterschiedliche Talente zusammenkommen, sich gegenseitig befruchten (nicht wörtlich gemeint) und am Ende trotz aller Diversität gemeinsame Nenner zu allen strategischen Themen der Geschäftsentwicklung finden. Und zwar konkreter und krasser, als wir häufig selbst zu träumen wagten. 

Wen wir suchen (und wen nicht)

Wie bereits erwähnt geht es uns Gegensatz zu anderen Franchise-Gebern nicht darum, wer die meiste Kohle mitbringt oder sein BWL-Studium mit Summa cum Laude abgeschlossen hat. Was wir wollen, sind vor allem motivierte Durchstarter, die sich selbst als Vollblut-Unternehmer bezeichnen und Bock haben, ihre eigenen Fußstapfen zu hinterlassen (auch wenn unsere schon den Weg vorgezeichnet haben). Dafür gibt es dann aber auch die Chance schlechthin, mit standardisierten IT-Dienstleistungen neue Maßstäbe in puncto Erfolg zu setzen. Weitere Infos zu den einzelnen Voraussetzungen und dem gesamten Ablauf unseres Auswahlverfahrens, gibt es hier.

Ansonsten gilt wie immer: Probieren geht über studieren und reden hilft. Nehmt gerne Kontakt zu uns auf, um mehr zu erfahren.

franchiseleitung


Referenzen Teaser

Lena Klaus

Lena Klaus arbeitete von 2014 bis 2018 als Content Marketing & PR-Managerin für die SYNAXON AG. Ganz von uns losgekommen ist sie jedoch nie, denn seit ihrem Abschied aus dem Angestelltenverhältnis unterstützt sie als Freelancerin regelmäßig verschiedene Marken der SYNAXON und nun auch die 101. Ihre Stärke? Sich für komplexe IT-Themen ebenso begeistern zu können wie für Handtaschen, gutes Essen, Literatur und Reisen.
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