Die einsnulleins Rockstars – Norbert Fellner

03
Jan
'22

Weiter geht es mit unserer Blog-Reihe, in der wir Schlüsselpersonen der einsnulleins vorstellen. Heute mit Norbert Fellner, einem Ur-Münchner, der bis zu 4 Maß schafft und – viel wichtiger – einer der Pilot-Partner für unser erfolgreiches Franchise-System war.

Norbert FellnerNorbert, schön, dass du dich für dieses Interview bereit erklärt hast. Erzähle uns doch erst einmal, was du bei der einsnulleins überhaupt machst.

Norbert: „Das frage ich mich auch.“

Norbert: „Spaß bei Seite. Ich bin Geschäftsführer der einsnulleins München im Rahmen des Franchise-Konzepts und hauptsächlich für den Vertrieb zuständig.“

Also eine echte Vertriebssau?

Norbert: „Könnte man so sagen, ja. Ich habe quasi mein ganzes Leben im Vertrieb verbracht. Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann habe ich meinen Handelsfachwirt nachgeschoben und war dann ab Mitte der 1990er Jahre in der Kopierer- und Druckerbranche tätig.

Voll zukunftssicher.

Norbert: „Genau das war irgendwann das Problem. Obwohl ich nie Hardware, sondern immer nur Konzepte verkauft habe und daher auch das Prinzip monatlicher Flatrates auf Basis individueller Analysen der Unternehmen schon vor der einsnulleins kannte, war das Thema irgendwann nicht mehr sehr spaßig bzw. lukrativ. Mittlerweile bin ich auch davon überzeugt, dass das papierlose Büro kommt, auch wenn es noch ziemlich lange dauern wird. Genau wie die nächste Meisterschaft von 1860 München.“

Was passierte dann?

Norbert: „Ich hatte mich mit einem Partner selbständig gemacht und sollte die Geschäfte alleine leiten, da er in die USA auswandern wollte. Dank Trump hatte er aber schnell wieder deutschen Boden unter den Füßen und so ergab es sich, dass ich offen war für eine Unterhaltung mit Martin Eickelschulte, einem iTeam Partner der SYNAXON, der mich für das Franchise-Konzept der einsnulleins begeistert hat.“

Dann also der Sprung ins kalte Wasser?

Norbert: „Ja und nein. Zumindest nicht so kalt wie ein bayrischer Bergsee. Natürlich war das alles eine Herausforderung. Mit IT als solches, virtuellen Servern in der Cloud, Managed Services und Co. hatte ich ja nie zuvor etwas am Hut. Aber das Konzept hat mich überzeugt und Martin konnte aus seinem bestehenden Unternehmen auch gute Schützenhilfe bieten – parallel zu der Unterstützung, die aus der einsnulleins Zentrale gegeben wurde und bis heute unverzichtbar für unser Geschäft ist. Ich bin zwar durchaus ein wenig abenteuerlustig, aber definitiv kein Mensch, der ohne ausreichend Proviant in die Wildnis läuft. Wenn ich mich auf ein Abenteuer begebe, sehe ich schon zu, dass ich ordentlich Reserven dabei und ein bequemes Hotel in der Nähe habe. Oder anders: Ich dachte mir: Was soll schon schief gehen? Schlimmstenfalls habe ich zumindest meinen Horizont erweitert.“

Noch einmal kurz zurück. Du bist also seit 2,5 Jahren Geschäftsführer der einsnulleins München und hast keine Ahnung von IT?

Norbert: „Naja. Anwender-Kenntnisse halt.“

Wie geht das?

Norbert: „Um den Vertrieb zu machen, muss man selbst ja zum Glück kein Techniker sein. Mein Motto „Sicheres Auftreten auch bei relativer Ahnungslosigkeit von technischen Feinheiten“. Aber natürlich habe ich im Laufe der Zeit einiges an theoretischem Fachwissen aufgebaut, sonst würde es schon irgendwann schwierig werden. Ich habe also schon Antworten auf die wichtigsten Fragen potentieller Kunden parat, außerdem wiederholen die sich auch immer wieder – und für alles andere habe ich meine Jungs und die in Schloß Holte.“

Erzähle doch mal etwas über euer Team.

Norbert: „Ich bin zuständig für den Vertrieb und das ganze kaufmännische Zeug. Unser Techniker der ersten Stunde hat mittlerweile Prokura und managed ein Team von 3 anderen Technikern. Der Eickelschulte macht operativ nix, muss er aber auch nicht.“

Würdest du die Geschichte der einsnulleins München als Erfolgsstory bezeichnen?

Norbert: „Kann man schon so sagen. Es ging natürlich anfangs rasant los. Die Zentrale hat gleich zu Beginn wie wild Termine für mich gelegt. Und der allererste Termin führte auch direkt zu einem Abschluss.“

Und die danach?

Norbert: „Naja, da kam häufig ein „Wir melden uns“ – und jeder, der das schon mal gehört hat, weiß, was dann passiert – beziehungsweise nicht passiert. Aber das liegt natürlich in der Natur der Sache, wenn man Vertrieb macht. Irgendwann lief es dann sogar zu gut, sodass ich einen Vertriebsstopp einlegen musste, weil die Techniker einfach nicht mehr hinterher gekommen sind. Dank der dann erfolgten Neueinstellungen konnte ich aber schnell wieder loslegen – und jetzt sind wieder alle Weichen auf Wachstum gestellt und unser Chef-Techniker darf sogar mal wieder länger als eine Woche am Stück Urlaub nehmen.“

Siehst du die Gefahr, dass Wachstum aufgrund von Personalmangel immer wieder gehemmt werden wird?

Norbert: „Das Risiko ist immer da, keine Frage. Wir sind als Franchise-Partner aber zum Glück in der Position, uns keine Gedanken um Personal für den 1st Level Support machen zu müssen, denn das übernimmt ja schon alles die Zentrale für uns. Ein sehr gutes Argument, wenn man ein potenziellen neuen Techniker vor der Nase sitzen hat, der Sorge davor hat, Kundenanrufe anzunehmen, die mit „Hilfe, ich habe das Internet gelöscht“ beginnen.“

Und wie schätzt du den Markt ein?

Norbert: „Der Markt ist nach wie vor riesig, da mache ich mir gar keine Gedanken. Der Vertrieb unserer IT-Dienstleistungen ist viel leichter als damals meine Drucker und Kopierer. Im Mittelstand werden unzählige Unternehmen sehr schlecht oder quasi gar nicht betreut, da habe ich oft leichtes Spiel.“

Also ist dein Job jetzt gar nicht so anstrengend?

Norbert: „Ähm. Ja. Nein. Also was ich meine ist, dass das Konzept einfach unschlagbar ist und wir als Franchise-Partner zig Argumente haben, potenzielle Kunden zu überzeugen. Das fängt schon beim eben erwähnten 1st Level Support an. Viele KMUs greifen noch immer auf kleine Dienstleister oder Freelancer zurück. Das macht sie unflexibel, abhängig und ist im schlimmsten Fall auch hochriskant, wenn besagter Freelancer beispielsweise morgen vom Bus überfahren wird oder nach Honolulu auswandert. Abgesehen davon sind größerer Projekte gar nicht möglich. Für all das und noch viel mehr sind wir sowohl vor Ort als auch mit der Zentrale im Nacken deutlich besser aufgestellt.“

Was ist dann die größte Herausforderung für dich in deinem beruflichen Alltag?

Norbert: „Das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Jedes Unternehmen weiß, dass die IT die Achillesferse des gesamten Geschäfts ist. Es ist schon ein Unterschied, ob du einem Dienstleister deinen Kopierer anvertraust oder gleich die gesamte Infrastruktur. Ohne Vertrauen geht da nichts. Der Türöffner ist in diesem Zusammenhang meist unsere Infrastrukturanalyse. Damit beweisen wir, dass wir wissen, worum es geht, wo der Hase im Pfeffer liegt und wie zukunftssichere Lösungen aussehen. Und diesem Vertrauensvorschuss werden wir dann natürlich auch im Laufe der Zusammenarbeit gerecht – bislang hat auch noch keiner unserer Kunden gekündigt.“

Zum Schluss noch einige unserer allseits beliebten Standard-Fragen. Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus?

Norbert: „Morgens aus dem Homeoffice heraus den ganzen administrativen Kram erledigen, ab mittags bin ich dann am liebsten auf der Straße unterwegs – sonst wäre ich in dem Job auch falsch. An einem perfekten Tag habe ich zwei Kundentermine, die beide mit einem Abschluss enden. Und das feiere ich dann bei einem guten Cappuccino für schlappe 10 € in der Münchner Innenstadt.“

Gibt es jemanden aus Zentrale oder aus deinem eigenen Team, mit dem du gerne einen Tag lang tauschen möchtest?

Norbert: „ Ich wäre gerne mal einen Tag Frank Roebers. Mit allen anderen möchte ich nicht tauschen, die müssen ja wirklich was arbeiten.“

Und wo siehst du in 10 Jahren?

Norbert: „Als Millionär durch die einsnulleins, der nicht mehr arbeiten muss. Wie es ein deutscher Frührentner dann so macht, investiere ich in beige-farbene Klamotten und erwerbe einen Zweitwohnsitz auf den Kanaren. Bis zum Oktoberfest bleibe ich aber natürlich jedes Jahr in München.“

Norbert, vielen Dank für das Interview.

Norbert: „Servus!“


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Lena Klaus

Lena Klaus arbeitete von 2014 bis 2018 als Content Marketing & PR-Managerin für die SYNAXON AG. Ganz von uns losgekommen ist sie jedoch nie, denn seit ihrem Abschied aus dem Angestelltenverhältnis unterstützt sie als Freelancerin regelmäßig verschiedene Marken der SYNAXON und nun auch die 101. Ihre Stärke? Sich für komplexe IT-Themen ebenso begeistern zu können wie für Handtaschen, gutes Essen, Literatur und Reisen.
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