Die einsnulleins Rockstars – Anika Bode

18
Okt
'21

In unserer neuen Blog-Reihe „Die einsnulleins Rockstars“ stellen wir künftig eine Reihe unserer zentralen Mitarbeiter im Interview vor. Den Anfang macht Anika Bode, das vermeintliche „Girl next door“, hinter dessen lieblicher Fassade unsere knallharte Franchiseleiterin steckt. 

 

Anika BodeAnika, du bist erst seit drei Jahren bei uns und hast es innerhalb dieser Zeit zur Franchiseleiterin mit Prokura geschafft. Was kommt als nächstes? Die Fertigstellung der Sagrada Familia, stabiles WLAN bei der Deutschen Bahn oder bezahlbarer Wohnraum in München?

Anika: „Klingt alles nach spannenden Herausforderungen, aber ich bleibe wohl doch lieber bei der einsnulleins und bringe unser Franchise-System nach vorne.“ 

Dein Werdegang ist ohne Zweifel bemerkenswert. Bist du übertrieben machthungrig, hattest du einfach nur Glück oder verfügst du über Erpressungsmaterial gegenüber der Geschäftsführung?

Anika: „Weder noch – wobei ich letzteres natürlich auch nie zugeben würde, wäre ja schön blöd. Aber Spaß bei Seite. Ich habe mich damals ganz bewusst für die SYNAXON bzw. einsnulleins entschieden, weil mir schon im Vorstellungsgespräch klar war, dass ich mich hier beweisen, entwickeln und schnell Verantwortung übernehmen kann. Dass es dann wirklich so schnell gehen würde, habe ich anfangs nicht unbedingt gedacht, aber heute bin ich natürlich stolz darauf, in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem sich Engagement und harte Arbeit auszahlen – unabhängig von zum Beispiel meinem Alter oder meiner Betriebszugehörigkeit.“

Du hattest damals doch bestimmt noch andere Jobs in Aussicht oder?

Anika: „Ja, natürlich bewirbt man sich nicht nur bei einem Unternehmen und zudem habe ich meine Fühler damals auch deutschlandweit ausgestreckt.“

Um dann in Schloß-Holte zu landen. 

Anika: „Hier ist es tatsächlich viel schöner als man denkt. Aber im Ernst: Das „Wo“ spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle. Ich wollte einen Job, der mich fordert, Spaß macht und Potential bietet. Final überzeugt hat mich dann natürlich auch unser Leitbild, mit dem ich mich komplett identifizieren kann. So weht durchaus ein wenig Silicon Valley Wind durch Ostwestfalen.“

Und die Branche hat dich auch direkt von den Socken gehauen? Was ist mit Handtaschen und Lippenstiften, konntest du dich dafür gar nicht begeistern?

Anika: „Ehrlich gesagt, nein. Auch die anderen Unternehmen waren eher aus  „maskulinen“ Branchen … Autos, Investment usw. Mir ging es vor allem darum, in einer innovativen Branche zu arbeiten, die die Zeichen der Zeit erkennt.“

Hast du denn schon als kleines Mädchen am Amiga 500 geschraubt? Und gibt es doch einmal Situationen, in denen du denkst, jetzt wäre es nicht schlecht, Mitte 40 zu sein, einen Dreitagebart und ein Wohlfühlbäuchlein vor sich herzutragen?

Anika: „Natürlich ist die Branche sehr männerlastig, da müssen wir uns auch gar nichts vormachen. Und ich will auch nicht bestreiten, dass es anfangs durchaus den ein oder anderen skeptischen Blick oder Kommentar gab, als ich die Position der Franchiseleiterin übernommen habe. Immerhin führte und führt das unweigerlich zu Momenten, in denen ich gestandenen IT-Fachleuten oder Selbstständigen sagen muss, dass es so aber nicht geht und sie etwas anders machen müssen. Aber: Ich weiß, was ich tue und kenne mich in meinem Gebiet aus. Und mit Fachkompetenz kann man jeden überzeugen.“

Manche Partner mussten also erst einmal verstehen, dass da jetzt nicht einfach nur ein junges, blondes Mäuschen sitzt, das der Geschäftsführung auf der letzten Weihnachtsfeier die Prokura aus den Rippen geleiert hat? 

Anika: „Leicht überspitzt, aber im Grunde stimmt das. Meine Taktik war es, Partner und Skeptiker proaktiv zu unterstützen, indem ich über den Tellerrand geblickt habe. Es ist ja meist sogar gut, wenn mal jemand auf etwas draufguckt, der das nicht schon 30 Jahre macht, sondern vielleicht neue oder frische Impulse liefert. Außerdem ziehen wir alle an einem Strang und kämpfen für die gleichen Ziele.“

Am Ende lastet allerdings ein großer Teil der Verantwortung dann doch auf deinen Schultern. 

Anika: „Naja, das liegt in der Natur der Sache. Ich weiß es auch sehr zu schätzen, dass ich für meinen Bereich die alleinige Verantwortung trage und komplett frei agieren kann. Trotzdem stehe ich nicht allein auf weiter Flur und kann mich immer auf die beiden Franks verlassen.“

Was genau treibt dich an?

Anika: „Zunächst einmal ist das Franchise-System der einsnulleins mein Baby – und das will ich richtig groß machen. Unser übergeordnetes Ziel sind 101 Franchise-Partner in den nächsten 5 Jahren. Mindestens genauso wichtig ist mir persönlich aber, dass wir unser System immer weiter entwickeln und stetig optimieren. Wir müssen auch immer darauf vorbereitet sein, dass sich die Branche weiter wandelt und gegebenenfalls dann neue Ziele definieren, bestehende anpassen oder unsere Strategie radikal umbauen. Alleine das motiviert mich jeden Tag.“

Warum sollte man bei dir unbedingt einen Franchise-Vertrag unterschreiben?

Anika: „Weil ich voll nett bin und sonst anfange, zu weinen. Spätestens da knickt jeder ein.“

Ernsthaft, Anika.

Anika: „Okay. Weil ich einfach von dem Konzept zu 100 Prozent überzeugt bin und für jeden einzelnen potenziellen Partner eine großartige Möglichkeit darin sehe, sich selbst zu verwirklichen und dabei die beste Unterstützung zu bekommen, die man kriegen kann. Da ich selbst so sehr dafür brenne, kann ich die Interessenten auch gut mitreißen und ihnen die Vorteile erklären. Aber ganz ehrlich: Wenn das jemand nicht versteht oder starke Zweifel hat, ist er bei uns auch falsch. Ich möchte, will und muss niemanden überreden. Dann bedanke ich mich für das nette Gespräch und wünsche eine erfolgreiche Zukunft.“

Gab es schon einmal Absagen – egal von welcher Seite – die dir echt weh getan haben?

Anika: „Definitiv. Bei zwei Interessenten war ich mir sicher, dass sie perfekt zu uns passen würden. Sie haben sich dann aber aus persönlichen Gründen gegen eine Partnerschaft entschieden. Aber man sieht sich immer zweimal im Leben. Ein anderes Mal kam die Absage von uns und ich habe sie damit begründet, dass mir bei dem Interessenten das „Unternehmer-Gen“ nicht stark genug ausgeprägt ist. Das hat ihn sehr getroffen. Aber am Ende hilft es ja nichts. Es geht ja nicht nur darum, das Beste für die einsnulleins zu wollen, wir tragen ja auch eine Verantwortung für das persönliche Schicksal unserer Partner. Und wir sind halt kein Unternehmen, dass jemanden lachend in die Kreissäge laufen lässt.

Mittlerweile haben wir den Auswahlprozess aber schon so gut entwickelt und optimiert, dass es eigentlich schon fast nicht mehr passieren kann, dass ich in ein Gespräch reingehe und sofort weiß: Das wird nichts.“

Zum Schluss: Was sind deine persönlichen Ziele für Zukunft. Sägst du schon an Frank Roebers´ Stuhl? Kannst ruhig ehrlich antworten, die Frage veröffentlichen wir nicht – schwöre!

Anika: „Tatsächlich weist mein bisheriger Werdegang durchaus Parallelen zu dem von Frank auf. Wir sind uns auch sehr ähnlich, was den persönlichen Ehrgeiz und das Streben nach lebenslangem Lernen angeht. Ich stehe zum Beispiel voll auf unsere internen Lehrgänge wie Six Sigma und die Teilnahme am Führungskräfte-Workshop habe ich schon bei meiner Einstellung zur Bedingung gemacht.“

Also Bock auf Vorstand irgendwann?

Anika: „Lieber die Geschäftsführung der einsnulleins. Vielleicht kann ich Frank Roebers ja überzeugen, selbst Franchise-Nehmer zu werden und seinen Posten in der Zentrale zu räumen. Ich arbeite bereits an einem Konzept. Aber bitte echt nicht schreiben, okay?“

Natürlich nicht.

Bleiben wir mal bei der einsnulleins. Was genau schätzt du am Unternehmen?

Anika: „Ich liebe unser Leitbild und die Werte, die darin nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt werden. Im Arbeitsalltag genieße ich es vor allem, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht wird – und natürlich die Flexibilität, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus zu arbeiten.“

Du bist relativ viel im Homeoffice. 

Anika: „Da unsere Franchise-Partner sowieso in ganz Deutschland verstreut sind, läuft eh fast alles über Telefon oder Videokonferenzen ab. Da sieht dann auch keiner, wenn ich zwischendurch mal eine Jogginghose anhabe. Geschminkt bin ich dafür aber immer, es sollen mich ja schließlich alle gleich wiedererkennen.“ 

Wie sieht dein perfekter Arbeitstag aus?

Anika: „Früh aufstehen, duschen und dann direkt loslegen. Idealerweise meldet sich ein Interessent mit viel Potenzial und anschließend führe ich gute Gespräche mit unseren bestehenden Franchise-Nehmern, die durch die Bank zufrieden sind. Und die Franks melden sich an diesem Tag nicht.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Anika: „Gerne. Aber vorab bitte zur Freigabe schicken, da muss einiges gestrichen werden.“

Natürlich.

 


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Lena Klaus

Lena Klaus arbeitete von 2014 bis 2018 als Content Marketing & PR-Managerin für die SYNAXON AG. Ganz von uns losgekommen ist sie jedoch nie, denn seit ihrem Abschied aus dem Angestelltenverhältnis unterstützt sie als Freelancerin regelmäßig verschiedene Marken der SYNAXON und nun auch die 101. Ihre Stärke? Sich für komplexe IT-Themen ebenso begeistern zu können wie für Handtaschen, gutes Essen, Literatur und Reisen.
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